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Corona-Impfung bei
uns in der Praxis

Wir bieten Corona-Impfungen für alle ab 12 Jahre an. Wenn Sie eine Boosterimpfung wünschen, können Sie sich direkt einen Termin in unserer Samstags-Impfsprechstunde auswählen. Sollte ein Samstagstermin ungünstig sein, können wir Sie auch für einen anderen Tag einplanen. Bitte melden Sie sich in dem Fall per E-Mail bei uns. Wenn Sie eine Erst- oder Zweitimpfung benötigen, melden Sie sich bitte über das Kontaktformular. Wir melden uns dann bei Ihnen.

 

Hier finden Sie das Dokument zur Aufklärung und Einverständniserklärung für mRNA-Impfstoffe (BioNTech/Moderna). Bringen Sie dieses bitte ausgedruckt und ausgefüllt zum Impftermin mit.

Hier finden Sie das Dokument zur Aufklärung und Einverständniserklärung für die Boosterimpfung. Bringen Sie dieses bitte ausgedruckt und ausgefüllt zum Impftermin mit.

Hier finden Sie die Einverständniserklärung der Eltern für Impflinge unter 16 Jahren, die ohne Begleitung eines Erziehungsberechtigten zur Impfung kommen möchten. Bitte auch eine Telefonnummer für Rückfragen angeben.

Aktuell bieten wir wieder unsere Impfsprechstunde für Boosterimpfungen am Samstag an. An den ersten beiden Samstagen im Monat vormittags sonst nachmittags. Hier können Sie sich direkt online eintragen.

Sollte ein Samstagstermin nicht passen, kontaktieren Sie uns bitte über das Kontaktformular. Wir melden uns dann bei Ihnen.

Bitte rufen Sie nicht in der Praxis an. Auch Terminabsagen erreichen uns am besten über E-Mail (j.lemkau@impfung-muenster.de).

Die wichtigsten Antworten zur Corona-Impfung in unserer Praxis

Boosterimpfungen finden idealerweise in unser Impfsprechstunde am Samstag statt.

An den ersten beiden Samstagen im Monat sind wir vormittags, an den übrigen Samstagen nachmittags für Sie da.

Wenn es samstags nicht passt, kontaktieren Sie uns bitte über das Formular! Wir melden uns dann bei Ihnen.

Wir boostern mit dem an Omikron B 4 5- angepassten Impfstoff Comirnaty (Biontech/Pfizer).

 

Bei Cominarty sollte die zweite Impfung frühestens drei Wochen nach der ersten und die dritte Impfung frühestens drei Monaten nach der zweiten erfolgen. Längere Abstände sind immunologisch grundsätzlich günstiger. Ob und wann eine vierte oder fünfte Impfung erfolgen sollte, ist individuell zu entscheiden. Aktuell wird eine weitere Impfung bei allen >60jährigen und vorerkrankten Personen sechst Monate nach der letzten Impfung empfohlen.

Eine Infektion ist wie eine Impfung zu werten. Sollten Sie im Jahr 2022 an Covid erkrankt sein, sollte somit von einem gewissen Schutz gegen eine Omikron-Infektion gegeben sein. Eine weitere Impfung ist dennoch sinnvoll. Dazu sollte der Abstand zur Infektion vier (besser sechs) Monate betragen.

Wir impfen Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sowie Erwachsene.
Für Kinder und Jugendliche gilt, dass die Aufklärung und Einverständniserklärung zur Impfung auch von einem Erziehungsberechtigten unterschrieben werden muss.
Bei Impflingen unter 16 Jahren, die ohne Begleitung kommen, sollte die Einverständiserklärung von beiden Elternteilen unterzeichnet sein.

Nach aktuellem Kenntnisstand sollten alle, die älter als 12 Jahre sind, drei Mal geimpft werden.

Ob und wann eine weitere Impfung erfolgen sollte, ist individuell zu entscheiden. Aktuell wird eine weitere Impfung sechs Monate nach der letzten Impfung  bei allen >60 jährigen  und vorerkrankten Personen empfohlen.

Auch für jüngere kann eine Boosterimpfung sinnvoll sein. Gerade wenn noch keine Infektion mit Omikron erfolgt ist, kann eine die Indikation zur Boosterimpfung zum jetztigen Zeitpunkt großzügig gestellt werden.

Eine Infektion, die in 2022 stattgefunden hat, ist wie eine Boosterimpfung gg. Omikron  zu werten. Eine eventuelle weitere Boosterimpfung  ist dann frühestens nach vier (besser sechs) Monaten sinnvoll.

Sie müssen Ihre Gesundheitskarte der Krankenversicherung mitbringen und sich ausweisen können. Bitte bringen Sie auch unbedingt Nachweise schon erfolgter Covid-Impfungen mit.
Genesene bringen bitte einen Nachweis der Infektion (PCR-Ergebnis) mit. Wenn vorhanden, den Impfausweis nicht vergessen!

Wenn Sie zur Erstimpfung kommen, wäre es schön, wenn Sie den Aufklärungsbogen und die Einverständniserklärung schon ausdrucken und ausfüllen.

Kinder, die ohne eine:n Erziehungsberechtigte:n kommen, bringen bitte zusätzlich noch diese Einverständniserklärung mit, die von beiden Elternteilen unterschrieben sein muss. (Bitte auch Telefonnummer für eventuelle Rückfragen angeben.)

Wenn Sie bereits einmal geimpft wurden und zur erneuten Impfung zu uns kommen, reicht es, wenn Sie uns dieses Formular mitbringen.

Ich werde sehr oft gefragt, was meine persönliche Einschätzung der Pandemieentwicklung und des Umgangs damit ist.

Ständig werden Daten erhoben und neue Erkenntnisse publiziert. Ich verfolge die Entwicklungen intensiv und passe meine Empfehlungen immer an. Hierbei ist meine persönliche Meinung nicht immer deckungsgleich mit offiziellen Empfehlungen wie z.B. die der STIKO.

Ob meine Empfehlungen sich im Nachhinein als sinnvoll erweisen, ist natürlich ungewiss.

Zum jetzigen Zeitpunkt (November 22) kann ich sagen (persönliche Meinung):

– Jede Infektion mit dem Sars-Cov2-Virus sollte im Idealfall vermieden werden. Es gibt starke Hinweise, dass eine Infektion sich auch langfristig negativ auf die Gesundheit auswirken kann. 

– Maskentragen in Innenräumen ist sinnvoll.

– lokale Maßnahmen (Nasensprays, Gurgellösungen) haben sich in Studien als sinnvoll erwiesen.

– Es ist nicht zu erwarten, dass Corona verschwindet, daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich jeder irgendwann infiziert bzw. erneut infiziert. Meiner Meinung nach sollte neben dem Idealfall „keine Infektion“ daher eine maximal späte (Re-)Infektion mit bis dahin bestmöglich vorbereitetem Immunsystem das Ziel sein.

– Impfungen senken nachweislich das Infektionsrisiko, das Risiko von schweren Verläufen und das Risiko an long-covid zu erkranken.

– Impfungen haben selbst ein gewisses Risiko (Myokardidis, post-vac-Syndrom), die aber so viel seltener auftreten als die beobachtbaren Auswirkungen einer Infektion, dass meines Erachtens eine Impfung in jedem Alter sinnvoll ist.

– Omikron kann die Immunität, die durch Impfung (oder Infektion) gegen das Wildvirus aufgebaut wurde gut umgehen. Jeder sollte sich daher mit dem  an Omikronangepassten Impfstoff impfen lassen.

– Eine Boosterimpfung mit dem neuen Impfstoff reduziert das Risiko einer Infektion mit Omikron nur; sie verhindert diese nicht. Es scheint so, dass durch die Impfung zunächst AK gegen das Wildvirus gebildet werden, die Omikron ja gut umgehen kann. Eine verbesserter Immunität gegen Omikron wird vermutlich erst nach Wochen ausgebildet. Vermutlich brauchen wir auch mehrere Omikronkontakte, um auch gegen diese Variante gut geschützt zu sein. Daher würde ich empfehlen, auch nach einer Infektion mit Omikron (der Wahrscheinlichkeit nach alle Infektionen im Jahr 2022) mit dem neuen Impfstoff zu boostern.  Denjenigen, die noch keinen Omikronkontakt hatten, würde ich auch eine wiederholte Impfung mit dem Omikronimpfstoff ermöglichen (Mindestabstand vier Monate).

– Das Virus mutiert weiter; die nachfolgenden Varianten, die sich durchsetzen, scheinen aber alles Omikron-Abkömmlinge zu sein, sodass auch perspektivisch der Einsatz des BA4-5-Impfstoffs sinnvoll ist.

– Eine Impfung mit einem reinen Omikronimpfstoff (also nicht bivalent) ist vermutlich sinnvoller, aber aktuell nicht auf dem Markt.

– Eine Impfung mit einem nasalen Impfstoff halte ich für sinnvoll; auch der ist aktuell nicht auf dem deutschen Markt.

– Eine Impfung mit Novavax halte ich momentan für nicht sinnvoll, da hier keine Anpassung an Omikron vorgenommen wurde.

Alle diese Angaben sind persönliche Einschätzungen, zu denen ich zum aktuellen Zeitpunkt nach Lesen aktueller Publikationen gekommen bin. Da offizielle Gremien zu anderen Empfehlungen kommen, möchte ich dies noch einmal betonen.

Also alles ohne Gewähr. 😉

Julia Lemkau

1Persönliche Daten
2Gesundheitsdaten
3Anmeldung Impftermin
Bitte wählen Sie die Telefonnummer, unter der Sie am besten zu erreichen sind, idealerweise die Mobilnummer.